Die Energiewende macht Strom rasant teurer und belastet besonders die Verbraucher. Deshalb ist es jetzt Zeit die Stromtarife zu vergleichen. Im Jahr 2013 kommt die EEG-Umlage und macht den Strom teuer wie nie zuvor.

Was ist die EEG-Umlage?

Die EEG-Umlage ist das zentrale Förderinstrument für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Wind-, Solar- und Biogasanlagen können am Markt noch nicht mit Kohle- und Atomkraftwerken konkurrieren. Damit sie trotzdem rentabel sind, wird solchen Kraftwerken der Strom zu einem fixen Preis abgenommen. Dieser liegt deutlich über dem Preis an der Strombörse EEX. Die Differenz von Börsenpreis und fixem Abnahmepreis zahlen die Verbraucher über ihre Stromrechnung.

Zahlen alle diese EEG-Umlage?

Im Prinzip ja. Allerdings werden ausgerechnet die größten Stromfresser der Nation entlastet. Sie genießen den Schutz der sogenannten besonderen Ausgleichsregel des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Laut dieser zahlen Firmen die volle EEG-Umlage nur für die ersten eine Million Kilowattstunden Strom, die sie verbrauchen. Für jede weitere Kilowattstunde zahlen sie nur noch zehn Prozent der EEG-Umlage, ab einem Verbrauch von zehn Millionen Kilowattstunden ist es nur noch ein Prozent, ab einem Verbrauch von 100 Millionen Kilowattstunden sind es noch 0,05 Cent. Beispiel: Die Trimet Aluminium AG verbraucht bei voller Auslastung 4,6 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr*. Die Aluminiumhütte muss also nur für rund 0,02 Prozent ihres Gesamtverbrauchs die volle EEG-Umlage zahlen.

Warum steigt diese Umlage?

Das hat zwei Gründe. Erstens, weil die absolute Menge des Ökostroms steigt. Durch die Energiewende gehen eine große Menge neuer Ökostromanlagen ans Netz. Zweitens steigt die EEG-Umlage auch relativ. Das hat paradoxerweise mit sinkenden Strompreisen zu tun. Die erneuerbaren Energien erhöhen das Stromangebot in Zeiten großer Nachfrage und senken dadurch den Strompreis an der Börse. Wenn aber der Strompreis sinkt, dann steigt die Differenz zwischen dem tatsächlichen Strompreis und dem fixen Abnahmepreis, den Betreiber von Ökostromanlagen garantiert bekommen – und die Verbraucher per EEG-Umlage ausgleichen müssen.

Quelle: verbraucher.de

Diese Verteuerung des Stromes entgegnen und Tarife vergleichen.

1 Kommentar

  1. Energie sparen

    Es gibt noch viele Möglichkeiten Energie wirksam zu sparen. Aber viele Hausbesitzer kommen nicht auf eine simple Lösung. Der Einbau neuer Türen und Fenster bringt aber etwas. Dabei können hier aber wirkungsvoll die Energiekosten gesenkt werden. Diese neuen Produkte besitzen Dämmstoffe, wo jetzt keine Kälte und Nässe in das Haus eindringen kann.

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