Neben der Windkraft gibt es noch ein weiteres Element für die Energiegewinnung, die Wasserkraft. Die Experten bezeichnen auch die Wasserkraft als Hydroenergie. Damit ist gemeint, dass die Strömungsenergie vom fließenden Wasser entsteht. Dafür wurden Maschinen entwickelt, die das in mechanische Energie umwandeln. Wir kennen sie alle noch die Mühlen, die direkt am Bach gebaut wurden. Hier wurde die mechanische Energie gleich vor Ort verwendet. In der heutigen Zeit wird diese Art der Energiegewinnung nicht mehr benutzt, denn jetzt werden Wasserkraftwerke verwendet. So ist die Wasserkraft und Energie eng verbunden. Das Wasser fließt nach unten und das Schwerefeld der Erde wird dabei ausgenutzt. Diese regenerative Energiequelle bietet Vor-und Nachteile. Der Bau eines Wasserkraftwerke hat zur Folge, dass es einen tiefen Einschnitt in die Natur gibt. Es werden große Talsperren benötigt, die sich auf das Klima negativ auswirken kann. Besonders bei starken Regenfällen oder starker Schneeschmelze kann es zu Problemen kommen. Dagegen steht der Vorteil, dass diese Energiegewinnung aus Wasser gewonnen wird. Dieser regenerative Rohstoff wird nicht verbraucht und ist jederzeit vorhanden. Auch werden die Talsperren zu einem Trinkwasserreservat ausgebaut und somit steht auch ausreichend Wasser in der Trockenheit zur Verfügung.

Wasserkraft

Wasserkraft

Mit Wasserkraftwerken wurden im Jahr 2008 15,8% der weltweit erzeugten elektrischen Energie gewonnen, in Europa (EU27) waren es 9,7%. Zum Vergleich: Durch Kernenergie wurden 2008 13,6% der weltweit erzeugten elektrischen Energie gewonnen, in Europa waren es 27,8%. In Deutschland sind 7.300 Anlagen aktiv und leisten zur gesamten Stromerzeugung einen Beitrag von 3,4%. In Österreich sind es ca. 56,6% und in der Schweiz ca. 52,2% . Wasserkraft ist derzeit die wichtigste erneuerbare Energiequelle, die zur Stromversorgung der Erdbevölkerung beiträgt. Die anderen erneuerbaren Energieformen wie Sonne, Wind, Erdwärme und Biomasse tragen zusammen rund 2,1% bei. Das Potential der technisch nutzbaren Wasserkraft hängt ab

  • von den Niederschlagsmengen und den topographischen Verhältnissen, die weltweit und regional sehr verschieden sind, sowie
  • von geographische Gegebenheiten.

Man sieht hohes Wachstumspotential von Wasserkraft in der Dritten Welt; im dicht besiedelten Europa erscheint ein weiterer Ausbau problematisch.

Quelle Statistik: Wikipedia

 

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